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Die Feier der Trauung

 

„Ehe und Familie zählen zu den kostbarsten Gütern der Menschheit. Sie sind die Grundzelle der menschlichen Gemeinschaft" (Katholischer Erwachsenenkatechismus).


„Gott hat Mann und Frau füreinander bestimmt, damit sie ‚nicht mehr zwei, sondern eins' sind (Mt 19,6): Auf diese Weise sollen sie die Liebe leben, fruchtbar sein und so zum Zeichen für Gott selbst werden, der nichts als überfließende Liebe ist".


„Das Sakrament der Ehe kommt durch ein vor Gott und der Kirche abgelegtes Versprechen von Mann und Frau zustande, das von Gott angenommen und besiegelt und durch die körperliche Vereinigung des Paares vollzogen wird. Weil Gott selbst das Band der sakra-

mentalen Ehe knüpft, bindet es bis zum Tod eines der beiden Partner".


„Zu einer sakramentalen Ehe gehören notwendig drei Elemente: a) das Jawort in Freiheit, b) die Bejahung einer lebenslangen, ausschließ-

lichen Verbindung und c) die Offenheit für Kinder. Das Tiefste an einer christlichen Ehe ist aber das Wissen des Paares: Wir sind ein lebendiges Abbild der Liebe zwischen Christus und der Kirche" (YOUCAT. Jugendkatechismus der katholischen Kirche).


Paare, die sich trauen lassen möchten, melden sich beim jeweiligen Pfarramt rechtzeitig an. Zuständig für die Trauung ist der Pfarrer des Wohnorts der Brautleute. Die Brautleute bekommen einen Hefter mit verschiedenen Materialien für die Vorbereitung der Trauung (Ablauf, Lesungen, Liedervorschläge, Fürbitten, Hochzeitskerze, Blumen-

schmuck). Die Brautleute besorgen auch eine neu ausgestellte Taufurkunde, die Taufe, Firmung und den Ledigenstand bestätigen.

 

Danach treffen sie sich mit dem Pfarrer, der mit ihnen das „Ehevorbereitungsprotokoll" bespricht. Dabei wird geklärt, ob die Brautleute wirklich eine sakramentale Ehe im Sinne der Kirche eingehen wollen. Im zweiten Teil des Gesprächs treffen die Brautleute mit dem Pfarrer die Entscheidung, ob die Trauung in einer heiligen Messe oder in einem Wortgottesdienst gefeiert werden soll. Als Orientierung dient vor allem die Wertschätzung der Brautleute für die Sonntagsmesse. Aber auch die mitfeiernde Gemeinde soll in Betracht gezogen werden. Abschließend wird der Ablauf der Trauung be-

sprochen. Ggf. findet ein zweites Gespräch statt, in welchem die Lieder und die musikalische Gestaltung, Lesungen und Fürbitten festgelegt werden. Das Brautpaar kann sich dann an die Gestaltung des Programm- und Liedheftes machen.

 

 

Kontakt:

Pfarrbüro St. Pelagius
Regine Ober
Pelagiusgasse 2
78628 Rottweil
Telefon: 0741 / 21263
st.pelagius-rottweil@t-online.de


Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Fr von 09.30 - 12.00 Uhr

Do von 16.30 - 18.00 Uhr