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Sternsinger

 

„Christus mansionem benedicat;
Christus segne dieses Haus."


Mit dieser Segensbitte ziehen die als Hl. Drei Könige verkleideten Sternsinger Anfang Januar in der Kirchengemeinde von Haus zu Haus.


Zurückzuführen ist dieser Brauch auf die Erwähnung der Sterndeuter im Matthäus-Evangelium. Im sechsten Jahrhundert vermutete man durch die drei Weihegaben: Myrrhe, Gold und Weihrauch, drei Personen. Aus ihnen wurden im achten Jahrhundert Könige.


Der älteste urkundliche Nachweis des Sternsingens findet sich im sechzehnten Jahrhundert. Meist arme Kinder und Jugendliche gingen bis in das zwanzigste Jahrhundert in Eigeninitiative von Haus zu Haus und sammelten Naturalien und Geld für sich und ihre Familien. Seit dem Jahr 1959 gibt es in Deutschland einheitliche Sternsinger-

aktionen unter der Schirmherrschaft des Kindermissionswerks „Die Sternsinger" und dem „Bund der Deutschen Katholischen Jugend" (BDKJ). Gesammelt wird meist für Entwicklungshilfeprojekte, die Kindern in Not weltweit helfen.


Das Dreikönigssingen gilt weltweit als größte Aktion „von Kindern für Kinder" und lebt von immer neuem Einsatz unzähliger Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen.


Die Sternsinger von St. Pelagius werden von Frauen aus der Gemeinde vorbereitet und eingekleidet. Am Sonntag vor dem Dreikönigstag wird in einem feierlichen Gottesdienst Kreide gesegnet und die Kinder werden als Sternsinger ausgesandt.


Begleitet von einer/m Jugendlichen oder Erwachsenen und dem Stern sind sie in den folgen-den Tagen mit großem Engagement bei jedem Wetter in der Gemeinde unterwegs. Mit ihrem Lied überbringen sie Neujahrswünsche und bitten um Spenden. Bevor sie weiterziehen, schreiben sie mit Kreide die Segensformel *C+M+B+ (häufig als Caspar, Melchior und Balthasar fehlgedeutet), ergänzt durch die entsprechende Jahreszahl an Türen und Eingänge.

 

20*C+M+B+16
Christus mansionem benedicat