Papst Franziskus über die Geschwisterlichkeit

 

Zum 3. Oktober 2020 hat Papst Franziskus eine neue Enzyklika herausgebracht: Fratelli tutti. Darin widmet er sich der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft. Das Büchlein kann man in verschiedenen Varianten erwerben (Ich habe meins vom Benno-Verlag. Preisgünstig und handlich). Der Papst hat sich inspirieren lassen von seiner Begegnung mit dem Großimam Ahmad Al-Tayeb, dem er in Abu Dhabi begegnet ist. „So schrieb ich diese Enzyklika auf der Grundlage meiner christlichen Überzeugungen, die mich beseelen und nähren, und habe mich zugleich bemüht, diese Überlegungen für den Dialog mit allen Menschen guten Willens offenzuhalten.“ Ich möchte immer wieder mal ausgewählte Worte aus diesem päpstlichen Schreiben über die Geschwisterlichkeit und Freundschaft auswählen. Gerade auch von der gegenwärtigen Corona-Pandemie bewegt, schreibt Papst Franziskus: „Ich habe den großen Wunsch, dass wir in dieser Zeit, die uns zum Leben gegeben ist, die Würde jedes Menschen anerkennen und bei allen ein weltweites Streben nach Geschwisterlichkeit zum Leben erwecken.“ – „Niemand kann auf sich allein gestellt das Leben meistern. Es braucht eine Gemeinschaft, die uns unterstützt, die uns hilft und in der wir uns gegenseitig helfen, nach vorne zu schauen. Wie wichtig ist es, gemeinsam zu träumen!“ Ich kenne keine Persönlichkeit der Weltöffentlichkeit, die besser geeignet ist als Papst Franziskus, immer wieder neu das Bild einer Menschheitsfamilie in allen zu wecken, um an einer geschwisterlichen Welt zu bauen, die geprägt ist von sozialer Freundschaft! Nur solche Bilder bringen die Menschheit und die Schöpfung voran.

                                                                                   T.B.