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Am Missiosonntag wandert die PJA für die Aids-Waisen

 

 

Die Hitze von nahezu 40 Grad C machte den Wanderinnen und Wanderern beim Aktionstag „Helfen durch Wandern“ sehr zu schaffen. Sie ließen sich aber nicht davon abhalten, für die Aids-Waisen ein gutes Ergebnis zu erwandern.

Schon bei der Eucharistiefeier in der Pelagius Basilika ging die „Missionsdirektorin“ Gisela Bücker – so wurde sie von Pfarrer Böbel genannt -  auf das Evangelium ein: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.“ Der Auftrag im Evangelium, den die 72 Jünger bekommen haben, ist schwer. Sie sollten sich auf den Weg machen ohne Geld und Proviant, sogar ohne Schuhe, um den Menschen Frieden zu wünschen, Kranke zu heilen und die Botschaft der Nähe des Gottesreiches zu verkünden. Diese Anliegen im Evangelium passt auch ganz konkret zu der Aktion „Helfen durch Wandern“, sagte Gisela Bücker.

Wenn sich die Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Weg machen, um für das Aids-Waisen-Zentrum Sikhethimpilo Geld zu erwandern, dann handeln sie im Sinne Jesu. Dann geben sie dafür Zeugnis, dass ihnen das Schicksal der Kinder in Simbabwe, die ihre Eltern durch die Aids-Seuche verloren haben, nicht gleichgültig ist. Dass sie durch ihren Einsatz möglich machen, dass die Wunden in den Herzen der Kinder heilen können und sie ein menschenwürdiges Leben führen dürfen.

Gisela Bücker erinnerte auch an den eindrucksvollen Besuch in Simbabwe, zusammen mit Dominik Viereck, anfangs des Jahres.

Wir haben mit den Menschen gesprochen, gesungen und getanzt und versucht, ihre Lebenswirklichkeit zu verstehen und sie ist sich ganz sicher, dass wir nicht nachlassen dürfen in unseren Bemühungen, das Aids-Waisen-Zentrum Sikhethimpilo zu unterstützen. Sikhethtimpilo heißt übersetzt: „Wir wählen das Leben“ und dieses Leben wollen wir heute mit unserer Aktion lebenswerter gestalten., sagte Gisela Bücker am Ende ihrer Predigt.

Trotz der afrikanischen Hitze verlief der Wandertag sehr erfolgreich. Die 41 Wanderer brachten es auf 508 km und einen Gesamtbetrag von 10. 208 €.

Den Rekord mit 40 km stellte Fidelis Stehle auf und Lukas Ruf folgte mit 35,5 km. Sebastian Firnkes begleitete mit seinem Fahrrad noch den Rekordhalter Fidelis Stehle.  Fidelis sagte nach  dem Lauf von 30 km, „ es ist doch für einen guten Zweck“ und setzte nochmals 10 km drauf.

Eine Gruppe von 7 Mädchen wanderten ebenfalls jeweils  stolze  20 km.

In einem Glückwunschschreiben der Kinder von Sikhethimpilo  teilten die Aidswaisen folgendes mit. (Foto, Kinder aus Simbabwe).

„Heute geht ihr also wieder los in der Freude, anderen Menschen durch Euren Einsatz helfen zu können. Eure Hilfsbereitschaft ist wirklich wunderbar und hilft unseren Kindern sehr viel. Viele Kinder in Simbabwe können nicht in die Schule gehen, weil niemand ihr Schulgeld bezahlt. Eure Hilfe macht es aber 80 Kindern möglich, wenigstens die ersten sieben Jahre einen Unterricht zu besuchen. Bei unserem letzten Camp im April haben wir erneut festgestellt, dass die Qualität des Unterrichts nicht gut ist. deshalb werden wir Teenagers schulen, die den Jüngeren bei den Hausaufgaben helfen.“

Gisela Bücker und Dominik Viereck bedankten sich bei allen Beteiligten für diese großartige Leistung und den selbstlosen Einsatz für die Aidswaisen.

                                                        Helmut Spreter

 

Bildbeschreibung: Foto PJA

  1. Kinder aus Sikhethimpilo grüßen die PJA`ler in St. Pelagius und freuen sich auf den Spendenbetrag 
  2. Die Teilnehmer der Aktion „Helfen durch Wandern“ beim Kath. Gemeindehaus