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Ratschen statt Glocken

 

Die Glocken fliegen nach Rom an den Kartagen und kehren dem Volksglauben nach erst zur Osternacht wieder zurück. Die Kirchenglocken stehen still und stattdessen kommen seit dem Mittelalter die Ratschen zum Einsatz. In manchen Gemeinden gehen heute Jugendliche mit Holzratschen durch die Straßen und rätschen zum Angelusgebet. In Sankt Pelagius drehen die Jugendlichen schweißtreibend die Ratschen, um zur Karfreitagsliturgie einzuladen. 

Die Glocken sind zum Gloria in der Osternacht wieder dabei und bringen den Ostersegen von Papst Franziskus mit.

 

Text und Bild: Betina Stenzel

 

Ministranten rufen mit den Rätschen zum Gottesdienst