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Advent -Ein neues Kirchenjahr beginnt

 

Das vergangene Kirchenjahr hatte es in sich. Keine gemeinsamen Gottesdienste zur Karwoche und zu Ostern, verschobene Erstkommunionen usw. Wie werden wir Weihnachten feiern können? Und trotzdem: Christus ist vor 2000 Jahren geboren worden und er ist auferstanden. Das feiern wir, so wie es halt im Moment möglich ist. Das Wesentliche ist bereits geschehen. Daran halten wir fest. Das ist unsere Hoffnung. Und wenn wir dabei aneinander denken, füreinander beten, einander nicht aus den Augen verlieren, füreinander sorgen, dann ist das nicht wenig.

Das neue Kirchenjahr ist das Lesejahr B. An den Sonntagen wird für gewöhnlich aus dem Markusevangelium gelesen. Vielleicht ist das eine Gelegenheit, das älteste und kürzeste Porträt Jesu zur Hand zu nehmen, zu lesen, darüber nachzudenken und zu beten. Lectio divina nennen wir das: die Bibel beten. Anregungen dafür gibt es auf der Homepage von St. Pelagius und in den „unteren“ Kirchen der SE Abba.

Was den Advent angeht:  Advent  heißt  Ankunft. Das  griechische Wort  dafür  –  parousía –  heißt  auch  Gegenwart.   Christus ist gegenwärtig  und  im  Kommen. Er will  eigentlich ständig bei uns ankommen  und  klopft  an die Tür unseres Herzens.  Und es liegt an uns, ob wir ihn einlassen.  Dann ist er da,  gegenwärtig:  unser Trost, unsere Freude, unsere Hoffnung.  

                                                                                            T.B.